Guten Morgen ihr Lieben
Heute schreibe ich einen Wunschtext zum Thema Annahme
Wie so viele Worte hat auch dieses Wort mehrere Bedeutungen. Ich nehme an, sprich ich gehe davon aus, dass……! Oder Ich nehme an, ich nehme etwas zu mir….!
Wenn ich über dieses Wort nachdenke, erkenne ich die hermetischen Gesetze, (welche ja in allem sind) wieder.
Beispiel: Ich nehme an, dass du glücklich bist. Dann bin ich im Aussen, bei einer anderen Person. Das ist der eine Pol, das männliche Prinzip.
Ich nehme an, dass ich momentan traurig bin. Ich akzeptiere meine momentane Traurigkeit, ich nehme sie an. Dann habe ich den andern Pol dieses Wortes. Ich nehme es zu mir, in mich hinein. Das ist das weibliche Prinzip.
Ich nehme an, (sprich, ich gehe davon aus,) dass die Person, welche diesen Text gewünscht hat, etwas vertieft auf den weiblichen Aspekt eingehen möchte.
Da zeigt sich mir auch wieder zwei Aspekte des Wortes und die unterscheiden sich durch die Energie, welche dahintersteht.
Ich kann annehmen in der Hingabe zu etwas oder ich nehme an aus der Opferhaltung heraus.
Wenn ich aus der Hingabe heraus annehme, öffnet sich das Feld vor mir und ich komme in die Energie des Schöpfens, Kreierens Neugestaltens.
Beim Annehmen aus der Opferhaltung heraus, verschliesst sich das Feld und ich bleibe gefangen in meinen Ängsten.
Ich veranschauliche es euch in einem Beispiel.
Ich bin traurig. Wenn ich diese Traurigkeit als Geschenk ansehen kann, dankbar bin, dass ich überhaupt traurig sein kann, dass ich dieses Gefühl spüren, wahrnehmen kann, dann bin ich in der Hingabe. Hingabe an der Situation und das Feld öffnet sich.
Wenn ich jedoch aus der Opferhaltung heraus annehme, dann komme ich in Gefühle wie, ich bin so eine Arme, weil ich so traurig bin, ich kann das nicht ändern, ich muss es einfach akzeptieren, dass es so ist. Dann verschliesst sich das Feld.
Ich hoffe, ihr könnt den Unterschied in der Energie spüren. Denn die Energie ist immer der Motor unseres Lebens.
Ich wünsche euch einen Tag voller Annahme in der Hingabe.
Von Herz zu Herz
Binia
P.S. Ich freue mich immer über eure Gedanken oder auch Fragen.
Foto: Britta von Stein